Future Work Lab ist »Ausgezeichneter Ort« 2017  

Fraunhofer Innovationslabor macht Industriearbeit der Zukunft erlebbar

Future Work Lab
Foto: Fred Nemitz, © Fraunhofer IPA

Das Future Work Lab zählt zu den 100 innovativen Preisträgern des Wettbewerbs »Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen« 2017. Zum Jahresmotto »Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann« zeigt das Innovationslabor für Arbeit, Mensch und Technik der Fraunhofer-Institute IAO und IPA, wie durch Experimentierfreude, Neugier und Mut zum Umdenken Innovationen entstehen können.

Die Initiative »Deutschland – Land der Ideen« und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb »Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen« seit zwölf Jahren gemeinsam aus. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte das Future Work Lab unter rund 1000 eingereichten Bewerbungen aus. Im Future Work Lab bündeln die Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und für Produktionstechnik und Automatisierung IPA sowie das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT und das Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb IFF der Universität Stuttgart ihre Kompetenzen rund um die Industrie 4.0. Mit greifbaren Demonstratoren, Angeboten zur Kompetenzentwicklung und Weiterbildung sowie einer Plattform für den wissenschaftlichen Austausch richtet es sich an Industrie, Arbeitnehmerverbände, Politik und Wissenschaft – und an die Produktionsmitarbeiter der Zukunft.

Future Work Lab ist Teil des Forschungscampus ARENA2036 der Universität Stuttgart

Anlässlich der Preisverleihung sagt Dr. Moritz Hämmerle, der das Future Work Lab am Fraunhofer IAO leitet: »Im Future Work Lab statten wir mit innovativen Ideen und visionärem Denken Unternehmen und Mitarbeiter mit den Kompetenzen für die Industriearbeit von morgen aus. Wir freuen uns über die Auszeichnung, die zeigt, dass unser Innovationslabor ein idealer Ort ist, um Digitalisierung und Industrie 4.0 in der Produktionsarbeit anschaulich zu machen und mitzugestalten. Simon Schumacher, der am Fraunhofer IPA für die Demonstratoren-Welt zuständig ist, ergänzt: »Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Future Work Lab bietet die Möglichkeit für den öffentlichen Dialog zwischen Bürgern, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. In enger Zusammenarbeit mit unseren Sozialpartnern Südwestmetall und IG Metall zeigen wir, wie die digitale Transformation die Arbeit und Produktionswelt verändern wird«.

Wer das Future Work Lab in Stuttgart selbst erleben will, kann sich auf der Webseite www.futureworklab.de für den regelmäßig stattfindenden »Open Lab Day« anmelden. Der nächste Termin ist am 25. August 2017, das Labor ist in der Forschungshalle ARENA2036 untergebracht. Als Teil des Campus der Universität Stuttgart ist die ARENA2036 eine attraktive und modellhafte Arbeitsumgebung für die Fabrik 4.0.

Innovationen im Rampenlicht

Das Projektteam vom Future Work Lab erwartet ein Wettbewerbsjahr voller Höhepunkte und Unterstützung: »Deutschland – Land der Ideen« und die Deutsche Bank helfen den Preisträgern dabei, ihr Projekt ins Rampenlicht zu rücken. Darüber hinaus profitieren die Preisträger vom Netzwerk des Wettbewerbs und werden zu exklusiven Veranstaltungen eingeladen. Mit dem Gütesiegel »Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen« erhalten sie die Chance, neue Kunden, Partner, Sponsoren oder Mitglieder zu gewinnen. Jeder Preisträger erhält eine von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnete Urkunde. Erstmals können sich Preisträger im Rahmen des Deutsche Bank »Made for Good«-Chancenprogramms von Experten beraten und in Workshops coachen lassen – etwa zu den Themen Crowdfunding und Crowdinvesting, möglichen Mentorenprogrammen oder zur Öffentlichkeitsarbeit.

Engagierte Partner: »Deutschland – Land der Ideen« und die Deutsche Bank

»Deutschland – Land der Ideen« ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI. Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und Nationaler Förderer des Wettbewerbs »Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen«. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) e.V., sagt: »Offenheit ist das Gegenteil von Protektionismus. Überall dort, wo wir offen sind, über Grenzen hinweg denken und Hindernisse aus dem Weg schaffen, gedeihen Innovation und Fortschritt. Die 100 Preisträger zeigen das auf eindrucksvolle Weise und sind damit beispielhaft für den Standort Deutschland.« Das Fraunhofer IAO wurde bereits mehrfach als Ort im Land der Ideen ausgezeichnet.

Weitere Informationen

Kontakt

Moritz HämmerleDr. Moritz Hämmerle
Produktionsmanagement
Fon +49 711 970-2284
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